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Gemeindeverwaltung Egnach
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Ideenwettbewerb Schul- und Sportraumplanung

Im Rahmen der Umsetzung der durchlässigen Sekundarschule und ihrer Weiterentwicklung plant die Volksschulgemeinde Egnach die Vereinigung aller Bauten und Anlagen für die Sekundar- und Primarschule Neukirch-Egnach auf einem Areal. Zu-sätzlich sollen die Schüler der Anlagen Hegi und Ringenzeichen in die erweiterte Schule integriert werden können. Die intensive Auslastung der Sportanlagen durch Schule und Vereine bedingt zudem eine Sportplatzerweiterung. Die politische Gemeinde Egnach benötigt mittelfristig einen Allwetterplatz und eine Dreifachsporthalle als Ersatz für die alte Turnhalle. Die Vorhaben sollen nach einem Gesamtkonzept, aber in Etappen realisiert werden können. Es wird ein zweistufiges anonymes Wett-bewerbsverfahren durchgeführt, um möglichst unterschiedliche Vorschläge zu erhalten bezüglich Situation sowie Neu-, Ergänzungs- und Ersatzbauten. Zudem bietet das zweistufige Verfahren eine wichtige Möglichkeit, die Bevölkerung mit einer kontinuierlichen Information über das Vorgehen und die Projektentwicklung zu orientieren. Im Hinblick auf die bevorstehenden Kreditbeschlüsse kann so die nötige Akzeptanz erreicht werden. Nach einer früheren Ablehnung eines Schul- und Hallenprojektes, die zu diesem Wettbewerbsverfahren geführt hat, erscheint den Behörden der frühe Einbezug der Bevölkerung in den politischen Prozess besonders wichtig.

Auf die Ausschreibung gingen 37 Bewerbungen für die Präqualifikation Schul- und Sportraumplanung Neukirch ein. Das Preisgericht hat alle Bewerbungen in einem intensiven Verfahren geprüft und alle zur Beurteilung zugelassen.

Unter Berücksichtigung der Beurteilungskriterien:
• Leistungsfähigkeit und Grösse der Firma
• Einhalten der arbeitsrechtlichen Verpflichtungen („ständige Liste“ / Selbstdeklaration)
• Qualität der Referenzobjekte bezüglich Architektur, siedlungsgestalterische Einbindung und Vergleichbarkeit mit der Wettbewerbsaufgabe
• Gesamteindruck und Aussagekraft der Bewerbung

wurden von der Jury die nachfolgenden Büros für den Ideenwettbewerb ausgewählt:

- Wepfer Architekten, Arbon
- Beat Consoni AG, St. Gallen
- Menzi Bürgler, Zürich (Nachwuchsbüro)
- Dieter Bötschi, Romanshorn
- Graf Biscioni Architektur, Winterthur (Nachwuchsbüro)
- Wäber / Dickenmann GmbH, Lachen
- Gantenbein Brüschweiler Architekten, Neukirch-Egnach
- Thomas Kai Keller, Amriswil
- Hug Architekten, St. Gallen
- Spoerri Thommen Architekten AG, Zürich
- Covas Hunkeler Wyss, Zürich
- Hubert Bischoff, Wolfhalden

Die 12 eingeladenen Architekturbüros sind nun aufgefordert, ihre Projekte bis spätestens 12. März 2010 einzureichen. Die Jury wird eine Bewertung vornehmen und an der GEWA im April 2010 die 7 ausgewählten und zur Weiterbearbeitung empfohle-nen Projekte vorstellen. Anschliessend ist ein Projektwettbewerb vorgesehen, des-sen Resultate dann anfangs 2011 vorliegen sollten.

Schulbehörde und Gemeinderat sind überzeugt, mit diesem Verfahren einen guten Weg zu einem Gesamtraumkonzept eingeschlagen sowie einen einwandfreien Ein-bezug der Stimmberechtigten sichergestellt zu haben.

Damit die eingeladenen Büros genügend Handlungsspielraum erhalten, erhofft sich der Gemeinderat am 29. November die Zustimmung zum Kredit für den Erwerb der Liegenschaft Baumann.