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Ein fruchtiges Stück Thurgau
 

Die Baugeschichte

 

Eine Gemeinde mit einfachen Untertanenbauern kann keine grosse Baugeschichte aufweisen. Trotzdem ist heute eine Fahrt durch die Obstwälder zu den einzelnen Siedlungen ein Erlebnis, wenn aus dem Grün immer wieder einzelne Riegelhäuser auftauchen. Diese schmucken Bauten sind die Nachfolger der ursprünglichen Bohlenständerbauten, welche vollständig aus massivem Holz hergestellt waren und mit der Zeit unbezahlbar wurden. Das Riegel- oder Fachwerkhaus als Nachfolger verbrauchte zwar auch Holz, aber die Zwischenräume konnte man mit Geflecht und Verputz füllen. Im Zeichen zunehmenden Holzmangels wurde es zum Standardbau auf dem Land. Das letzte Bohlenständerhaus steht noch im Weiler Erdhausen. Es ist fachmännisch renoviert und bewohnt.
Grössere Gebäude sind die evangelische und katholische Kirche sowie das Gemeindehaus im Zentrum von Neukirch. Daneben an der Kreuzung die ‚Traube’, historisches Zentrum neben der Kirche. Der markanteste Bau aber ist das Schloss Luxburg, das am See vor sich hinträumt und von niemandem bewohnt ist. Es hat über dreissig Besitzer überlebt und bröckelt langsam vor sich hin. Oswald Kröll, ein reicher Leinwandhändler aus Lindau hatte es als Sommerhaus erbaut. Vorher stand dort eine Burgruine aus der Zeit, als Bischof und Abt sich bekämpften. Die Luxburg mit den hübschen zwei Türmchen und den roten Schindeln war weit herum sichtbar vom See her. Heute ist es in den Bäumen verborgen; ein Türmchen ist abgerissen.

Schloss Luxburg
 

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