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Ein fruchtiges Stück Thurgau
 

Die Neuzeit

1800 - 1900

Dann fegte Napoleon mit seinen Truppen wie ein Orkan über Europa hinweg, und das alte, morsche Feudalsystem krachte in sich zusammen. Die Adeligen wurden aus ihren Schlössern vertrieben, und den Untertanen versprach man die lang ersehnte Freiheit. So auch im Thurgau. Napoleon machte die Bauern zu gleichberechtigten Bürgern – zum Missfallen der Eidgenossen, die jahrhundertelang ihre Kassen im Thurgau aufgefüllt hatten. Wie der Landvogt, so floh auch der letzte Obervogt von Arbon, Würz a Rudenz, über den See. Vorbei war nun die Zeit, als man das Fasnachtshuhn abliefern musste. Wer aber glaubte, es würden keine Steuern mehr eingezogen, der täuschte sich. Im Gegenteil: die französischen Truppen, die hier stationiert waren, plünderten das Land völlig aus und hinterliessen Armut und Elend. Abgaben mussten weiterhin bezahlt werden. Was galt da das Wort ‚ Freiheit’? Zugleich verloren viele Lehenbauern ihren Hof, denn sie sollten sich loskaufen, brachten oft aber das Geld nicht auf und mussten ihr Heim verlassen. Die Zeit der Helvetischen Republik endete mit der Mediation 1803, als der Thurgau ein freier Kanton wurde. Egnach wurde eine Munizipalgemeinde.

Der letzte Obervogt von Arbon: Baron Franz Xaver Anton Wirz von Rudenz 1798
 

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