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Ein fruchtiges Stück Thurgau
 

Das Altertum

800 v. Chr. - 600 n. Chr.

Als man 1897 mit der  Planung des Trassees für die neu zu bauenden BT an der Südgrenze der Gemeinde den Wald durchforstete, stiess man auf einen 10m grossen, runden Grabhügel. Leider war das Grab aber leer. Es wurde jedoch von den Archäologen auf die Zeit um 800v.Chr. datiert, ein so genanntes Hallstattgrab der Keltenzeit. Ansonst sind keinerlei Spuren einer Besiedelung bekannt: über allem breitete sich damals noch der Urwald aus.
Die Römer hinterliessen erste Spuren in der Gegend, indem sie als Grenzbefestigung am See bei Arbon das Castel ‚Arbor felix’ erbauten und eine Mannschaft Soldaten einquartierten. Das Gebiet am See gehörte zur Provinz Rhätien, und eine Landstrasse führte von Bregenz nach ‚Arbor felix’, dann quer durchs Egnach über den Winzelnberg nach Pfyn und Eschenz, wo ein bedeutender Rheinübergang ins Land der Alemannen führte. Von der Strasse sind bis heute keine Überreste auf Gemeindegebiet gefunden worden. Daran ist der Steinmangel in unserer Gegend schuld; so konnte man das Strassenbett bei Ausgrabungen nicht finden. Die Römer brachten schon früh das Christentum in unsere Gegend, und Arbon war ein christliches Städtchen, lange bevor das Egnach besiedelt wurde. Als dann die Germanen vor den Toren Roms standen und das Reich in seiner Existenz bedrohten, wurden die römischen Truppen 401 aus dem Mittelland abgezogen – die alemannische Einwanderung und Besiedelung aus dem Norden konnte beginnen. Den Auftakt bei uns bildet ein schönes alemannisches Einzelgrab mit schönen Grabbeigaben aus dem 6. Jahrhundert. Die Besiedelung der Gemeinde aber liess noch ein paar Jahrhunderte auf sich warten.

Alemannengrab in Hegi
 

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